Die Kirche

6Im Herzen der Bonner Innenstadt, malerisch zwischen Marktplatz und Beethovenhaus gelegen, ist die Namen-Jesu-Kirche für viele Bonnerinnen und Bonner seit drei Jahrhunderten ein wichtiger Ort ihrer Andacht, ihres Gedenkens und ihrer Gottesdienste. Als Jesuitenkirche in den Jahren 1686 bis 1717 errichtet, ist sie ein kunsthistorisch bedeutsames Zeugnis des so genannten Jesuitenbarocks. Von 1877 bis 1934 war die Namen-Jesu-Kirche für die Bonner alt-katholische Gemeinde Zentrum ihres Lebens.
2011 wurde die Kirche aufwändig durch das Land Nordrhein-Westfalen saniert und im Juni 2012 der Stiftung Namen-Jesu-Kirche übergeben.

 

 

Bistums- und Bischofskirche

Bischof segnetMit der feierlichen Wiedereröffnung am 2. Juni 2012 stellt die Stiftung Namen-Jesu-Kirche dem Katholischen Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland diese als Kathedralkirche zur Verfügung. Im Beisein zahlreicher Vertreter alt-katholischer Gemeinden sowie der Utrecher Union wurde so die Namen-Jesu-Kirche gemäß des Beschlusses der alt-katholischen Synode von 2010 zur Bistums- und Bischofskirche.
Verfügen die meisten Mitgliedskirchen der Utrechter Union bereits in der Vergangenheit über Kathedralkirchen, so ist dies für die deutsche Alt-Katholische Kirche ein Novum.
Nach alter christlicher Lehre ist Kirche immer dort anzutreffen, wo sich eine Gemeinschaft von Getauften mit ihrem Bischof oder ihrer Bischöfin zur Feier der Eucharistie versammelt. Die Kathedralen waren in der alten Kirche immer die „Mutterkirchen“ der Pfarrkirchen.

 Der Bischof oder die Bischöfin feiert mit der versammelten Gemeinde die Gottesdienste, die für das gesamte Bistum von Belang sind. Im Wesentlichen handelt es sich hier um die Weihe der heiligen Öle in der Zeit vor Ostern, um die Weihen zum Diakonat und Presbyterat (Diakon- und Priesterweihe) oder auch um Synodengottesdienste, z.B. Wahlsynoden oder große ökumenische Feiern.

 

 

Geistliches Gasthaus an den Wegen der Menschen

Die Namen-Jesu-Kirche ist der Stadt im wahrsten Sinne des Wortes „eingepflanzt“. Sie ist mitten in der Fußgängerzone eingebaut zwischen den Geschäften.  Viele verschiedene Menschen kommen  tagtäglich an ihr vorbei:  Mitarbeiter der Innenstadtgeschäfte auf dem Weg zur Arbeit oder in die Mittagspause, Bonner Bürger, die an der Kirche vorbeiflanieren oder eilen, Touristen auf Sightseeing-Tour und viele mehr. Sie alle sind eingeladen vorbeizuschauen, einzukehren, innezuhalten, sich Kraft oder Anregung zu holen, wieder zu gehen oder länger zu bleiben, sich zu freuen, zu bedanken oder zu trauern, als Menschen aber immer angenommen und in ihrer Individualität respektiert.
Die Namen-Jesu-Kirche ist ein einladender Ort an dem sich die Alt-Katholische Kirche in ökumenischer Verbundenheit mit den verschiedenen kirchlichen Traditionen um zeitgemäße Formen des christlichen Glaubens und des kirchlichen Lebens bemüht.

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